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Bäckerhandwerk

 

 

 

Bäckerhandwerk

 

Ausbildungsvergütungen: Tarifvertraglich geregelt

 

Wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. mitteilte, wurde eine Einigung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) über einen Neuabschluss des Tarifvertrages über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende (Lehrlinge) des Bäckerhandwerks in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Die Ausbildungsvergütung erhöht sich danach wie folgt:

 

Ab 1. September 2016

1. Ausbildungsjahr: 485 Euro monatlich brutto

2. Ausbildungsjahr: 620 Euro monatlich brutto

3. Ausbildungsjahr: 750 Euro monatlich brutto,

 

Ab 1. September 2017

1. Ausbildungsjahr: 500 Euro monatlich brutto

2. Ausbildungsjahr: 640 Euro monatlich brutto

3. Ausbildungsjahr: 770 Euro monatlich brutto.

 

Der neue Tarifvertrag kann erstmals zum 31. August 2018 gekündigt werden. In einer Protokollnotiz zum Tarifvertrag weisen die Tarifvertragsparteien die ausbildenden Betriebe auf die unstrittigen, gesetzlich festgelegten Rechte und Pflichten der Auszubildenden hin. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hatte gemeinsam mit der NGG beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beantragt, den Tarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. Der Tarifausschuss im BMAS hat im Dezember 2016 über den Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages (AVE) öffentlich verhandelt und der AVE einstimmig zugestimmt. Das BMAS hat die AVE im Bundesanzeiger am 23. Januar veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung hat die AVE rückwirkend zum 1. September 2016 Rechtskraft erlangt.