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Thüringen führt Meisterprämie ein

 

 

 

Thüringen führt Meisterprämie für beste Absolventen im Handwerk ein

 
Erstmalig im Juni in Gera

 

Thüringer Allgemeine vom 13. Januar 2017

Die besten Leistungen zu würdigen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu unterstützen, das ist das Ziel einer Meisterprämie, die in Thüringen ab diesem Jahr vergeben wird.

„Vorgesehen ist die Würdigung der Leistung der Jahrgangsbesten je Gewerk und je Kammerbezirk“, stellte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee das Projekt gestern in Erfurt vor. Der Preis ist nach Angaben des SPD-Politikers mit einer Prämie in Höhe von 1000 Euro je Empfänger verbunden.

Vergeben werden sollen die Trophäen nach den Vorstellungen der Träger – das sind die Landesregierung und das Thüringer Handwerk – künftig jährlich auf einer Festveranstaltung.

„Die erste Prämierungsveranstaltung findet am 14. Juni dieses Jahres in Gera statt“, kündigte Tiefensee an. In der Vergabe dieser Meisterprämie sieht der Minister ein wichtiges Signal der Wertschätzung des Handwerks sowie zudem eine Stärkung des Unternehmertums. Man gehe derzeit von etwa 40 Preisträgern jährlich aus. Die Entwicklung im Thüringer Handwerk geht weg von den Ein-Mann-Betrieben hin zu Firmen mit mehr Mitarbeitern, so Tiefensee: „Mit durchschnittlich 6,7 Beschäftigten je Betrieb ist Thüringen auf dem Weg zum deutschen Durchschnittswert von 8,6 Beschäftigten Thüringer Handwerk geht weg von den Ein-Mann-Betrieben hin zu Firmen mit mehr Mitarbeitern, so Tiefensee: „Mit durchschnittlich 6,7 Beschäftigten je Betrieb ist Thüringen auf dem Weg zum deutschen Durchschnittswert von 8,6 Beschäftigten“.

Jetzt sei für die Handwerker das passende Zeitfenster für Investitionen, mahnte der Minister. Am Konjunkturhimmel zögen Wolken auf. Neben der unsicheren geopolitischen Lage, könne auch niemand sagen, wie lange die Niedrigzinsphase der Europäischen Zentralbank angesichts einer steigenden Inflation noch andauern kann.

„Niedrige Zinsen und eine stabile Auftragslage sind die besten Voraussetzungen für Investitionen“, versicherte auch der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Stefan Lobenstein. Allerdings hielten sich die Handwerker mit den Neuinvestitionen zurück, es würde nur in Ersatz investiert, so Lobenstein.

Einen Grund für diese Zurückhaltung sieht der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Thomas Malcherek, in den fehlenden Fachkräften für die Betriebe, die bremse den Kapazitätsausbau.

„Die Anschaffung einer neuen Maschine setzt immer voraus, dass sie jemanden einstellen, der sie auch bedienen kann“, so Malcherek.