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Neue Mindestlöhne

 

 

 

Neue Mindestlöhne

 

Seit 1. Januar

 

Zum 1. Januar erhöhen sich der allgemein gesetzliche Mindestlohn in Deutschland und die branchenspezifischen Mindestlöhne in verschiedenen Handwerken.

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar von 8,50 Euro auf 8,84 Euro. Dieser Mindestlohn ist, von wenigen Ausnahmeregelungen abgesehen, die Mindestvergütung pro Arbeitsstunde, die nicht unterschritten werden darf.

Daneben existieren in verschiedenen Handwerken branchenspezifische allgemeinverbindliche Mindestlöhne, die von den Unternehmen einzuhalten sind und dem fachlichen und räumlichen Geltungsbereich dieser Tarifverträge entsprechen.

In einigen Handwerken hat sich der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn zum 1. Januar erhöht.

Bauhauptgewerbe Der Mindestlohn steigt für gewerbliche Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern von bislang 11,05 Euro auf 11,30 Euro. In den alten Bundesländern und in Berlin steigt der Mindestlohn in der Lohngruppe I (Helfer) auf 11,30 Euro. In der Lohngruppe II (Fachwerker) gilt in den alten Bundesländern seit 1. Januar ein Mindestlohn von 14,70 Euro, in Berlin 14,55 Euro.

Dachdeckerhandwerk: Seit 1. Januar steigt der Mindestlohn für gewerbliche Arbeitnehmer bundeseinheitlich auf 12,25 Euro.

Elektrohandwerk: Der Mindestlohn in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin steigt seit 1. Januar auf 10,40 Euro. In den alten Bundesländern gilt ein Mindestlohn von 10,65 Euro.

Gebäudereinigerhandwerk: Der Mindestlohn der Lohngruppe I (Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten) erhöht sich in den neuen Bundesländern auf 9,05 Euro, in den alten Bundesländern einschließlich Berlin auf 10 Euro. Der zweite verbindlich festgelegte Mindestlohn der Lohngruppe VI (Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten) steigt in den neuen Bundesländern auf 11,53 Euro, in den alten Bundesländern einschließlich Berlin steigt der Mindestlohn der Lohngruppe VI auf 13,25 Euro.

 

Für alle mindestlohnpflichtigen Handwerke gilt der Mindestlohn der Arbeitsstelle. Ist der Mindestlohn der auswärtigen Arbeitsstelle höher, zum Beispiel bei Einsätzen in den alten Bundesländern, gilt für diese Zeit der dort geltende höhere Mindestlohn.

 

Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiter der Handwerkskammer Südthüringen Nils-Christian Ansorg, Tel. 03681/37 01 55 und Christian Beck, Tel. 03681/37 01 60 zur Verfügung.